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Tischkarten

Tischkarten erleichtern es den Gästen, den für sie vorgesehenen Sitzplatz zu finden. Wenn es jedoch viele Tische im Festsaal gibt, ist ein zusätzlicher Tischplan am Eingang des Raumes sehr hilfreich. Auf dem Plan sind die einzelnen Tische eingezeichnet sowie - gut leserlich - die Namen der Gäste an den jeweiligen Plätzen vermerkt. 

Oft übernimmt das Restaurant oder das Hotel die Gestaltung der Tisch- und Menükarten wie auch die Gesamtdekoration der Tafel. Sie sollten sich ein paar Musterexemplare zeigen lassen.

Platzkarten finden Sie in grosser Auswahl auch in einer Papeterie oder einem Bastelgeschäft oder Sie geben einem Bastelgeschäft den Auftrag diese nach Ihren Wünschen herzustellen.

Die Alternative: Sie beauftragen eine Druckerei. Das ist ratsam, wenn es sich um eine grosse Hochzeit in einem sehr festlich-eleganten Rahmen handelt.

Persönlicher wirken die Karten auf jeden Fall, wenn Sie selbst zu Papier, Stift, Schere und Klebstoff greifen. Grundregel: Tisch- und Menükarten müssen mit der Dekoration der Hochzeitstafel harmonieren. 

Tischkarten selbst gemacht

Tischkarten können Sie selber basteln oder am PC gestalten, dafür gibt es sogar eigene Software. Sie können durch die Gestaltung der Tischkarten der Dekoration Ihre ganz persönliche Note geben. Ob Sie die Namen auf Pappherzen oder Efeublätter schreiben, sie an Etiketten um das Besteck oder an eine Rose binden, ob Sie gekaufte oder handgeschriebene Karten verwenden das bleibt allein Ihnen überlassen. Einziges Muss: Die Namen sollten gross und leserlich geschrieben sein! Wenn Sie Faltkarten aufstellen, schreiben Sie den Namen des jeweiligen Gastes am besten auf beide Seiten. So kann sich sein Gegenüber orientieren und die Gäste können sich gegenseitig gleich mit Namen ansprechen. Beim Verzieren der Karten können Sie Phantasie und künstlerische Fähigkeiten walten lassen. Passende Motive sind z.B. Blumen, Herzen, zwei Tauben, die einen goldenen Ring im Schnabel halten, oder zwei verschlungene Ringe.

  • Stimmungsvoll wirken auch mit dem Namen beschriftete Luftballons, die an die jeweiligen Stühle geknotet sind.
  • Besonders reizend sind Portraitfotos der Gäste, die an den Stühlen befestigt den Platz weisen.
  • Ebenso lassen sich Tischkarten und Gastgeschenke miteinander kombinieren.
  • Als süsse Überraschung bieten sich Konfekt oder Pralinen an, in die Namensfähnchen gespickt sind.
  • Oder Sie legen für jeden Gast eine personalisierte Menükarte aus. 

 

Die Sitzordnung


Die Sitzordnung spielt keine unwesentliche Rolle dabei, ob sich die Gäste wohl fühlen und es ein gelungenes Fest wird. Die Sitzordnung ist wohl eine der heikelsten Fragen bei der Organisation Ihres Festes und verlangt ein gewisses Fingerspitzengefühl. Einerseits sollen die Gäste gut zueinander passen, andererseits lernen sich häufig viele erst auf der Hochzeitsfeier kennen.
Sobald die Gästeliste steht, sollen Sie zumindest anfangen, darüber nachzudenken. Wenn die Zu- und Absagen auf Ihre Einladung eingetroffen sind, können Sie mit der Aufstellung der Tischordnung beginnen. Bei der Tischordnung sollten Sie berücksichtigen, dass sich vielleicht einige Gäste nicht besonders mögen. Eine falsche Platzierung könnte eventuell die gute Laune verderben, weil erst gar keine Gespräche oder im schlimmsten Fall gar Streitigkeiten aufkommen. Ausserdem sollten Sie die beruflichen Interessen und Hobbys Ihrer Gäste, Raucher und Nichtraucher berücksichtigen. Aber machen Sie sich nicht zu viele Sorgen: Sie ist nur während des Essens verbindlich - danach dürfen sich alle Gäste nach Belieben mischen und umsetzen. Dem Brautpaar gebührt als Mittelpunkt der Hochzeitsgesellschaft der Ehrenplatz an der Tafel; die Braut sitzt rechts vom Bräutigam. Neben der Braut sitzen Vater und Mutter des Bräutigams und neben dem Bräutigam sitzen Mutter und Vater der Braut. Je nach Tischgrösse sitzen am gleichen Tisch ausserdem die Grosseltern des Paares und der Pfarrer. Eventuell finden dort auch noch Ihre Geschwister, die Trauzeugen und die Brautjungfern Platz. Die übrigen Tische können Sie gestalten, wie Sie möchten. Verwandte beider Familien getrennt oder zusammen setzen, Freunde und Kollegen an separate oder gemeinsame Tische. Auf ältere Gäste sollten Sie Rücksicht nehmen und sie nicht zu nahe an die Musik oder an die Durchgänge setzen. Kinder bekommen am besten einen eigenen Tisch. Vielleicht können Sie auch einen Mal-, Bastel- und Spieltisch aufbauen, damit ihnen nicht langweilig wird. Nehmen Sie auf Altersunterschiede insofern Rücksicht, als Sie die jugendlichen Gäste zusammensetzen. Platzieren Sie immer eine Dame neben einem Herrn. Paare werden grundsätzlich getrennt. Die Partner können sich gegenüber-, aber nie nebeneinander sitzen. Dies fördert massgeblich die Kommunikation unter den Gästen. Die Tische werden als längliche Tafel, in U-Form, in T-Form und als runde oder ovale Einzeltische aufgestellt. 

 
     
   

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