Der Wiener Walzer ist ein Tanz im 3/4 Takt und auf jeden Takt wird ein Schritt gesetzt. Entscheidend sind beim Wiener Walzer die schwungvollen Drehungen. Nach jeweils drei Schritten hat sich das Paar um 180 Grad gedreht, also eine halbe Drehung vollführt.
Der Wiener Walzer kennt eigentlich keine richtigen Figuren, sondern nur Rechts- oder Linksdrehungen. Zwischendrin macht man des öfteren eine Dreh-Pause, entweder weil der Weg versperrt, einem schwindlig oder einer der beiden Partner aus der Puste ist.
Wer den Wiener Walzer technisch sauber und damit ästhetisch schön tanzen möchte, achtet auf eine gleichmässige Drehung ohne Pausen, eine leichte Auf- und Abbewegung (beim größeren Vorwärtsschritt leicht in die Knie gehen, eine leichte Körperneigung bei der Drehung und vor allen Dingen darauf, dass die Ferse bei einem Vorwärtsschritt zuerst aufsetzt. Richtige Könner schweben regelrecht über das Parkett.
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